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Ortspartei Aesch feiert – Leuchtturm Nr. 70 gegründet!

Gründungsfeier AeschTreffender kann man eine Neugründung nicht beginnen. Mit dem revolutionären Song von Gölä «wenn i den scho gwüsst het gha» begrüsste die heimische Musikgesellschaft Aesch Mose die zahlreich erschienenen Gäste. Darunter Nationalrätin Yvette Estermann, Nationalrat und Kantonalpräsident Franz Grüter, Gemeindevertreter von Aesch und Ehrengast SVP Präsident Toni Brunner.

Passend zu Gölä begrüsste Ortsparteipräsident Raimund Wenger die Gäste mit den Worten «Die Ortspartei zu gründen war wichtig. Mit der direkten Demokratie haben wir in der Schweiz eine sensationelle Ausgangslage, um aktiv zu politisieren. Mit einem SVP Wähleranteil von 38% bei den letzten Nationalratswahlen sind wir es der Bevölkerung von Aesch schuldig, das Gedankengut in der Gemeinde zu verankern.»

Die Gelegenheit nutzte auch Gemeinde-ratskandidat Marc Maurer: «Tradition, Selbständigkeit und Stolz machen die Schweiz zu einem sicheren Land. Zu diesen Eigenschaften stehe ich auch als Kandidat für die Gemeinde Aesch ein.» Neben Marc Maurer kandidiert auch Raimund Wenger für das Ressort Finanzen.

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Zum Nein für eine bürgernahe Asylpolitik

Das Ergebnis der heutigen Abstimmung für eine bürgernahe Asylpolitik fiel relativ eindeutig zu Ungunsten der Initianten aus. Für die SVP Luzern bedeutet dieses Ergebnis nun in erster Linie, dass in Bezug auf die Asylpolitik künftig noch viel genauer dem Tun und Lassen des Kantons auf die Finger geschaut werden muss. Die Asyl-Thematik bleibt brisant und darf keinesfalls unterschätzt werden.
Im Vorfeld wurde gross proklamiert, dass der Kanton seine Aufsicht wahrnehmen werde und dass Probleme im Asylwesen bereits erkannt wurden. Die SVP Luzern verlangt nun vom Kanton, dass die Sicherheitskonzepte und Hausordnungen in Luzerner Asylzentren konse-quent umgesetzt werden, wie dies von den Gegnern der Initiative versprochen wurde. Auch werden geeignete Massnahmen erwartet, sollten Asylbewerber und Asylbewerberinnen straf-fällig werden.

Und wie sich das Abstimmungsergebnis für die Gemeinden finanziell auswirken wird, bleibt abzuwarten. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass die Gemeinden noch viel stärker belastet werden in den nächsten 10 Jahren.
Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung steht die Sicherheit der Gemeindebevölkerung an oberster Stelle. Hierin sieht die SVP Luzern die grösste Aufgabe für die Zukunft.

Gründung der SVP Ortspartei Fischbach

Seit Kurzem darf auch die in Prozenten wählerstärkste SVP Gemeinde im Kanton Luzern eine SVP Ortspartei ihr Eigen nennen. Wahlkreis-Präsident Robi Arnold begrüsste am vergangenen Mittwoch rund 90 Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Schützenhaus in Fischbach zur Gründungsversammlung. Unter den Gästen waren auch sämtliche SVP Kantonsräte des Amts Willisau, Nationalrat Franz Grüter, Kantonsrätin Vroni Thalmann sowie die beiden Gemeindevertreter aus Fischbach Sepp Vogel (Gemeindepräsident) sowie Stefan Häfliger (Gemeindeammann).

Der erste SVP Ortsparteipräsident Beni Steinmann betonte bei seiner Ansprache, dass die Gemeindearbeit ganz klar im Fokus stehe. Das Zusammenspiel zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft werde auch die Gemeinde Fischbach in Zukunft vor grosse Herausforderungen stellen. Auch liege der Erhalt einer intakten Landschaft den Ortsparteiverantwortlichen am Herzen.

OP Fischbach Gründungsversammlung

SVP Kantonalpräsident und Nationalrat Franz Grüter richtete in seiner Ansprache einige emotionale Grussworte an die Fischbacher. Er verspüre eine riesige Freude, bei dieser Gründung in der wählerstärksten SVP Gemeinde dabei sein zu dürfen. Irgendwie treffend verglich er die neuen Mitglieder der Ortspartei Fischbach mit den Figuren aus Asterix und Obelix. Sie seien sowas wie die aufsässigen Luzerner Gallier, die sich stets und mit voller Kraft gegen drohendes politisches Unheil von mitte-links wehrten. Auch appellierte der Nationalrat an die Anwesenden, dass man vor wichtigen Abstimmungen stehe. Für die Durchsetzungs-Initiative und für die kantonale Initiative «bürgernahe Asylpolitik» müssen noch mehr Wähler mobilisiert werden. Beide Vorlagen können gewonnen werden. Wie alle anderen Luzerner Gemeinden habe auch Fischbach einen Anspruch auf Sicherheit und Ordnung. In dem Zusammenhang zitierte Grüter noch den Entscheid des Bundesgerichts, dass keine Asylzentren ausserhalb von Bauzonen erstellt werden dürfen. Dieser Entscheid sei eine grosse Chance für Fischbach. Umso spannender werde man nun seitens SVP Luzern mitverfolgen, wie dieser Bundesgerichtsentscheid umgesetzt werde. Das ausserhalb der Bauzone geplante Asylheim dürfte demnach einen schwierigen Stand haben.

Gemeindepräsident Sepp Vogel überbrachte die Grussworte der Gemeinde und zeigte sich ebenfalls hoch erfreut an der gut besetzten Veranstaltung. Endlich habe die wählerstärkste Partei in der Gemeinde Fischbach auch ein Gesicht. Er freue sich auf eine bürgerfreundliche Zusammenarbeit, bei der man sich gegenseitig hilft.

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