NEIN zur Initiative "Mit(be)stimmen"!

Mitstimmen, mitbestimmen und letztlich bestimmen? Das Luzernische Stimmvolk hat am kommenden Sonntag über ein heisses Eisen abzustimmen. Sollen Ausländer im Kanton Luzern das Stimmrecht auf Gemeindeebene erhalten? Wer die Initiative in einen grösseren Kontext stellt, wird auf gepolsterte Handschuhe nicht verzichten können.


Während das Anliegen der Secondos durch die SP, die Juso, den Grünen und dem Bereich Migration/Integration der Katholischen Kirche Luzern unterstützt wird, stimmen bürgerliche Parteien wie die SVP klar für ein Nein zur Initiative. Während dem die SVP klar der Ansicht ist, dass die Einbürgerung das einzige Mittel zur Erlangung des Wahl- und Stimmrechts sei, spricht sich das Initiativkomitee für eine Diversifizierung der Integrationsmöglichkeiten von Ausländern aus, welche nun politische Mitbestimmung ohne den begehrten Schweizer Pass fordert. Wird die Initiative in die Zukunft extrapoliert, so ist die geforderte Einführung des Stimmrechts auf Gemeindeebene nur der Beginn einer langen Liste. Stimm- und Wahlrecht auf kantonaler und Bundesebene heissen wohl die nächsten Wünsche auf der Weihnachtsliste. Der derzeitige Ruf "die Zeit sei reif" für das Recht für Mitbestimmung wird denn auch im Falle einer Annahme mit der gleichen Argumentation noch etliche Male erschallen dürfen. Dass die Initiative jedoch ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential in sich birgt, wird dabei nicht erwähnt.


Seien beispielsweise die sich seit den letzten Jahren häufenden Konflikte mit der muslimischen Bevölkerung in der Schweiz erwähnt. Dass diese Migrationsgruppe bereits eine (ihre) differenzierte Vorstellung von "Rechtsgleichheit" besitzt und dabei durchaus die parallele Einführung des Scharia-Rechts zum Schweizerischen Recht fordert, gewinnt im Anblick dieser Initiative neuen Schub. Dass ausgerechnet die katholische Kirche die Initiative zur Mitbestimmung ausländischer Mitbürger unterstützt, erreicht somit eine leicht skurrile Dimension. Über die Motivationsgründe seitens der katholischen Kirche lässt sich denn auch streiten.


Ein Nein zur Initiative ist in Anbetracht dieses Hintergrundes just eine logische Konsequenz. Eine Präventivmassnahme im eigentlichen Sinne. Mit der heutigen Überprüfung, welche bei einer Einbürgerung abläuft, besteht zumindest im Ansatz die Möglichkeit, Personen, welche dem Rechts- und Politsystem der Schweiz schaden wollen, auszuschliessen. Bei einem Ja zur Initiative "Mit(be)stimmen" kann hier keine Gewähr mehr gegeben werden.


Simon Ineichen, Gettnau

Hände weg von Gross-Fusionen!

Fusionen sind demokratiefeindlich: Über 17'000 Krienserinnen und Krienser bestimmen heute, wie ihr Lebensraum Kriens in Zukunft aussehen soll. Bei einer Grossfusion mit Luzern wird das Wort "Selbstbestimmung" aber für die Krienser zur Farce, weil Zigtausend Luzernerinnen und Luzerner mitbestimmen und die Krienser überstimmen!


Wir Krienser wehren uns gegen die geplante Fusion mit Luzern. Aber nicht nur wir, sondern auch viele andere helle Köpfe setzen sich gegen die Gross-Fusion ein. Es ist gut, sich zu informieren und so eine wichtige Abstimmung nicht sausen lassen.


Mit vereinten Kräften können wir es schaffen, dass die geplante Gross-Fusion nur auf dem Papier existiert.


Yvette Estermann, Kriens

Projekt Seetalplatz - Gute Sache!

In dieser Woche hat die Regierung, Parlament und Öffentlichkeit, über das Projekt Seetalplatz orientiert. Ein umfassendes Werk, ja gar ein Jahrhundertwerk welches in den nächsten Jahren zur Realisation steht.


Nebst einer komplett neuen Verkehrsfürhung für den öV, den MIV und den Langsamverkehr wird auch dem Hochwasserschutz und der Neugestaltung des Ortsteils Reussbühl grösste Aufmerksamkeit geschenkt. Ein wichtiger Knoten für die Wirtschaft der Zentralschweiz wird so umgestaltet, dass er rund 30% höhere Kapazitäten aufweist. Ein Gewinn für Alle.


Leider aber hat sich der Verhinderungs Club der Schweiz (VCS) bereits 1 Tag nach Erhalt der Botschaft wie gewohnt negativ zum Projekt geäussert. Immer dieselben Themen; zu wenig Nachhaltig, zuviel für den MIV und auch die Kosten wurden kritisiert. Bei einem ähnlich wichtigen Projekt, welches viel teurer ist, dem Tiefbahnhof hat sich der VCS mit keiner Silbe kritisch geäussert. Wissen Sie warum? Klar der MIV ist dort nicht betroffen; ergo ist das Projekt gut! Koste es was es wolle.


Was noch mehr erstaunt ist die Tatsache, dass der Sprecher des VCS auch in der Verkehrs- und Baukommission des Kantonsrates sitzt; dieses Geschäft aber noch gar nicht an die VBK zugewiesen wurde, sprich beraten wurde. Ist dies die seriöse und nachhaltige Politik des VCS? Das Projket IKEA Rothenburg lässt grüssen!


Marcel Omlin


Kantonsrat / Präsident des ACS Sektion Luzern, Ob- und Nidwalden.

Mitteparteien planen den Verkauf der Schweiz

Wie gewohnt wird das altbekannte Spiel "alle gegen die SVP" aufgezogen. Sei es in Bundesbern, seien es die anderen Parteien, die noch von der Medienlandschaft unterstützt werden, oder auf der untersten Stufe, beim Verunstalten von SVP Wahlplakaten. Zum Glück für die Schweiz,  ist der Schweizer Souverän intelligent genug und durchschaut diese Machenschaften, was die erfolgreiche Minarett- und Ausschaffungsinitiative bewiesen haben. 


Die Bürger müssen sich die Frage, welche Politik zum Wohle unseres Landes ist. stellen. Wollen Sie die zwingende Übernahme von EU-Recht, dass fremde Richter über uns bestimmen, die Kantone die Steuerhoheit verlieren, der Schweizer Franken für alle Zeiten an den serbelnden Euro gebunden wird, Sie als Steuerzahler, die EU-Milliardenschulden bezahlen müssen??  Die marode EU zerbröckelt von Woche zu Woche mehr und offenbart was wirklich hinter diesem grössenwahnsinnigen Gebilde steckt. Trotzdem haben sich alle Parteien, ausser die SVP die den Antrag gestellt hat, gegen den Rückzug des EU-Beitrittsgesuch gestellt (bezeichnend für die Mitteparteien CVP und FDP, die ja das Wohl der Schweiz predigen, aber wohl nur bis zu den Nationalen  Wahlen!). Der Bundesrat wird sich am 26. Oktober 2011, also nur drei Tage nach den Nationalen Wahlen zu einer "Europaklausur" treffen, was nichts Gutes zu bedeuten hat! Gestärkt werden müssen die Kräfte, die sich konsequent gegen einen EU Beitritt aussprechen. Oder will heutzutage ernsthaft noch jemand auf dieses sinkende Schiff aufspringen? 


Entscheidend ist nun nicht die Faust im Sack zu machen, sondern wählen zu gehen. Damit der Wille des Volkes in Zukunft auch umgesetzt und nicht wie bei der Ausschaffungsinitiative, durch die Mitteparteien (CVP, FDP) torpediert und verwässert wird. Wer die Schweiz nicht an die EU verkaufen will, wählt SVP Liste 3! 


Urs Meyer Ruswil, Strategiechef SVP Kanton Luzern

FDP gegen Tourismus und Gastgewerbe

Mit einem fast geschlossenen NEIN hat die FDP Fraktion während der Herbstsession im Nationalrat verhindert, dass Tourismus und Gastgewerbe zur Abfederung der Frankenstärke entlastet werden. Der Tourismus ist der viertgrösste Exportzweig der Schweizer Wirtschaft mit rund 2.5% BIP und über 230'000 Arbeitsplätzen. 


Die beiden Luzerner FDP Nationalräte und selbsternannten KMU Vertreter Otto Ineichen und Georges Theiler haben den Minderheitsantrag für eine Reduktion der Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 8 auf 2.5 Prozent für ein Jahr abgelehnt. Der CVP Vertreter und "Beizentourer" Pius Segmüller hat angeblich den falschen Knopf gedrückt und dies 2 x. Ida Glanzmann und Ruedi Lustenberger von der CVP haben zugestimmt. Die Abstimmung ging mit 6 Stimmen Differenz verloren. 


Die SVP Fraktion hat als einzige dem Antrag geschlossen zugestimmt, weil sie die Bedeutung von Tourismus und Gastronomie mit deren Zulieferern in unserem Kanton kennt. Die Ratslinken SP, GB und GLP waren allesamt dagegen, denen ist wahrscheinlich egal wie es den Arbeitgebern als Sozialpartner geht. 


Wirte und Hoteliers haben nun die Gelegenheit, ihren Unmut bei den kommenden eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 2011 kundzutun. Wahltag ist Zahltag!


Präsident GastroLuzern, Ruedi Stöckli















































Name



Partei



für/gegen Gastro



Abstimmung



Birrer , Heimo Priska



SP



gegen



NEIN L



Schelbert Louis



Grüne



gegen



NEIN L



Kunz Josef



SVP



für



JA J



Müri Felix



SVP



für



JA J



Estermann Yvette



SVP



für



JA J



Segmüller Pius



CVP



gegen



NEIN L



Lustenberger Ruedi



CVP



für



JA J



Glanzmann-Hunkeler Ida



CVP



für



JA J



Ineichen Otto



FDP



gegen



NEIN L



Theiler Georges



FDP



gegen



NEIN L


 

SVP-Wahlerfolg dank Chaoten?

In den vergangenen Tagen haben in der Region Chaoten viele Plakate bürgerlicher Parteien , vorwiegend der SVP , überklebt, beschädigt oder zerstört. Für eine Aktion bekannten sich die JUSOS dazu.


Diese Zerstörungs-Aktionen sind offenbar in der Bevölkerung sehr schlecht angekommen. Ich erhielt über 30 Anrufe von Personen aus der Region, welche solche Taten grundsätzlich ablehnen. U. a. riefen mich Chauffeure von unterwegs an und meldeten mir zerstörte Plakate, die sie am Strassenrand entdeckten.


Eine ganze Reihe Anrufer, die derartige Sach-Beschädigungen nicht verstehen können, sagten mir, dass nun in verschiedener Hinsicht eine Grenze überschritten sei, denn diese und andere Vorkommnisse zeigten, was gewisse Leute unter Demokratie und Toleranz verstehen! Sie würden deshalb in drei Wochen zum ersten Mal SVP wählen. Unter den Anrufern waren offenbar auch "CVP-Stammwähler" seit über einer Generation!


So hat die für jedermann gut sichtbare Zerstörungs-Aktion der Chaoten auch etwas Positives: Die Wählerinnen und Wähler haben noch rechtzeitig die Möglichkeit, am 23. Oktober "ihre Partei", nämlich die richtige Partei zu wählen!


Yvette Estermann
Nationalrätin SVP, Kriens

Unsere Schweizer Werte ohne "Wenn und Aber" verteidigen

Zum Leserbrief von Franz Wüest, Zell  WB 15.09.2011


 Herr Wüest kritisiert die hohen Kosten des Polizeieinsatzes am Familientag der SVP Schweiz in Bern und unterstellt der SVP dass sie Angst vor den schwarzen Stiefeln hätte. Bis jetzt haben wir uns immer daran gehalten dass wir die von unseren Vorfahren mühsam errungenen Rechte,  wie Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäusserung , in der Schweiz noch ausüben können. Anscheinend ist die SVP wirklich noch die einzige Parte, die für diese Werte auch noch den Mut aufbringt und sich dafür mit tausenden von Mitgliedern einsetzt.


Mit Freude konnte ich feststellen, dass sich unter den Teilnehmern auch viele Menschen mit Migrationshintergrund beteiligten, die genau aus diesem Grunde wissen, dass  diese Werte nicht einfach ein paar Extremisten geopfert werden dürfen. Das Polizeiaufgebot wurde nicht von der SVP gefordert und schon gar nicht die Grösse des Aufgebotes. Wenn nun Herr Wüest und andere politische Exponenten eine solche friedliche Zusammenkunft verhindern, oder mit finanziellen Auflagen belasten wollen, laufen wir Gefahr, dass als nächstes alle Sportanlässe oder anderweitige Veranstaltungen, an denen regelmässig Polizeiaufgebote im Einsatz sind, ebenso belastet werden oder gar abgeschafft werden müssen. Dies ist ihnen anscheinend bequemer als endlich bestehende  Gesetze durchzusetzen und die verantwortlichen Chaoten zur Rechenschaft zu ziehen.


Als echter Schweizer hätte ich übrigens auch ohne Polizeischutz keine Angst gehabt auf den Bundesplatz zu gehen. Eventuell hätten dann aber plötzlich gewisse Kreise Mühe gehabt die Opfer als Täter oder die Täter als Opfer hinzustellen. Die SVP wird auch in Zukunft für unsere Schweizer Werte ohne "Wenn und Aber" mutig und ohne Angst einstehen.


 Bernhard Achermann


Gemeinderat/Nationalratskandid


 6263 Richenthal  

"Kantonsrat wehrt sich gegen Ich-AG's",

Leserbrief zum Artikel in der NLZ: "Kantonsrat wehrt sich gegen Ich-AG's", 


Die "Scheinselbständigen", welche dank der Personenfreizügigkeit vermehrt in unser Land strömen, waren gestern auch in Bern ein Thema. Der Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI), organisierte dazu eine "Unternehmer-Runde". Da ich mich für die Aufhebung dieses Missstandes im Nationalrat mittels einer Motion einsetzte, interessierte mich die Meinung der Unternehmer aus erster Hand. 


"Wir erleben auf den Baustellen eine Verwilderung der Sitten. Und das grösste Übel ist das Problem der Scheinselbständigkeit, welches wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nicht in den Griff bekommen". Dies sagte Peter Baeriswyl, Direktor des schweiz. Maler- und Gipsermeister-Verband (SMGV). "Die Spiesse sind auf dem Bau nicht mehr gleich" ergänzte Hans-Peter In-Albon, Direktor der VSEI. So können beispielweise Scheinselbständige in der Schweiz arbeiten, ohne dass sie irgendwelche Sozialabgaben bezahlen, während der Schweizer Unternehmer diese im Preis einrechnen muss. Dasselbe gilt für die Steuern. "Diese Problematik führt zu einer Aushöhlung der Wirtschaft!" 


Der Bundesrat hat meine Motion zur Annahme empfohlen. Er steht zusammen mit dem Parlament in der Verantwortung für die Schaffung und Gewährleistung von fairen, machbaren und vor allem auch nachhaltigen Rahmenbedingungen für unsere KMU's.


 


Yvette Estermann


Nationalrätin, Kriens

Volle Privatisierung der Luzerner Spitäler

Zum Thema: "Luzerner Spitalstreit" vom 30. Aug. 11, Autorin: Karin Winistörfer


 


Titel: Volle Privatisierung als Lösung!


 Eine gute Gesundheitsversorgung im Kanton Luzern liegt uns allen am Herzen. Die Probleme, welche heute so markant zutage treten, überraschen mich aber nicht. Der Kanton spielt nämlich mehrere Rollen: Er ist zugleich Eigner, Betreiber, Planer und Leistungserbringer. Das geht selten gut. Die Interessenkonflikte sind vorprogrammiert. Bereits als Kantonsrätin und spätere Präsidentin der Gesundheitskommission (GASK), stellte ich mich seinerzeit hinter die volle Privatisierung der Luzerner Spitäler, um gerade diesen Konflikten vorzubeugen. Es wäre schade, wenn heute die so gut positionierten Luzerner Spitäler längerfristig einen Nachteil hätten. Wie Herr Willy Oggier richtig schreibt, gibt es nur zwei Möglichkeiten, um die gegenwärtige Situation zu meistern. Ich erachte immer noch die volle Privatisierung als die bessere Lösung. Gerne hoffe ich, dass die Verantwortlichen zum Wohle der Bevölkerung rasch entscheiden und die richtigen Massnahmen ergreifen.


 


                                                           Dr. med. Yvette Estermann, Nationalrätin SVP

Gleichbehandlung für alle Familien

Gleichbehandlung für alle Familien


In ihrem Leserbrief vom 12. August sind der FDP-Kantonsrätin Romy Odoni leider gleich mehrere Denkfehler unterlaufen, ausserdem zeigt die Wortwahl, wie sehr sozialistisches Gedankengut auch bei der sich als bürgerlich bezeichnenden FDP eingeflossen ist. So behauptet Frau Odoni tatsächlich, die SVP wolle "Steuergeschenke" verteilen. Weniger Steuern zahlen heisst also gemäss dieser Logik, dass eigentlich sämtliches Geld, welches wir verdienen, dem Staat gehört, und es ein Geschenk des Staates ist, wenn wir ein wenig davon behalten dürfen. Sozialismus pur von der FDP. Frau Odoni ist im weiteren in Erinnerung zu rufen, dass in der schweizerischen Bundesverfassung das Primat der Gleichbehandlung festgeschrieben ist. Sie redet zwar selber von Gleichbehandlung der verschiedenen Familienmodelle, im gleichen Atemzug verneint sie aber genau das, weil sie dagegen ist, wie es die SVP-Familieninitiative will, dass auch Familien, welche ihre Kinder nicht in Fremdbetreuung abgeben, in den Genuss eines Steuerabzuges kommen. Jetzt ist es ja so, dass, mit Beschluss der Eidgenössischen Räte in einer Koalition der linken Parteien mit der CVP und der FDP, einseitig nur Familien einen steuerlichen Abzug gelten machen dürfen, welche ihre Kinder in Kinderkrippen und Tagesstätten abschieben.


Unzweifelhaft ist es so, dass der Unter- und Mittelstand, auch und gerade im Kanton Luzern, zu hoch besteuert sind. Das betrifft insbesondere auch Familien mit Kindern. Wenn die Ungerechtigkeit zu hoher Steuern beseitigt werden soll, dann sollte als erstes die Heiratsstrafe aufgehoben werden. Es ist keine Lösung, ein bestehende Ungerechtigkeit (Progression bei Ehepaarbesteuerung) durch eine weitere Ungerechtigkeit (Steuerabzug nur für Fremdbetreuung) zu kompensieren. Die SVP unterstützt Familienmodelle, bei denen die Eltern ihre Verantwortung und Pflicht gegenüber ihren eigenen Kinder frei von staatlichen Eingriffen und Kontrollen wahrnehmen können.


Lisa Zanolla-Kroneberg, Nationalratskandidatin

Otto Ineichen und die Sex-Artikel


Otto Ineichen und die Sex-Artikel


 Abgesehen davon, ob Ineichens Firma Sex-Artikel verkauft oder nicht; - stossend an der Figur Ineichen ist für mich seine politische "Doppelmoral" und sein selbstdarstellerisches Bestreben, "seine Lösungen" anzubieten.


Ineichen ist ein "Hansdampf in allen Gassen", ein Selbstdarsteller, der sich übereifrig, fast missionarisch in alles und jedes einmischt und meint, für alle Gesellschaftsfragen eine Antwort zu haben. Er gibt sich als der gute bürgerliche Unternehmer, als Vermittler und "Mittepolitiker" und scheut sich nicht, sich bei den Linken anzubiedern. Bei all diesen Unternehmungen kann er scheinbar auf ein fast professionelles Umfeld wie ein eigenes Sekretariat verlassen.  Medial immer gross inszeniert und den Sukkurs anderer erheischend stösst er vieles an, um sich bald wieder etwas anderem zu widmen. Oft fragt man sich, was wirklich von ihm direkt kommt. Eine seltsame Rolle spielen da offenbar die Medien.  Diese holen allzu gerne die Meinung von Otto ein; schliesslich weiss man bei ihm nie, was aussergewöhliches , "ineichentypisches" er wieder sagt.   


Aufgefallen ist auch, dass er, wo immer er sich als Referent oder Podiumsteilnehmer aufhält, sich der Meinung des "einladenden" Hausherrn gegenüber gut gesinnt zeigt. Referiert er bei der SP, ist er ein Freund der SP, referiert er bei der SVP, gibt er sich als "Fast"-SVPler.  Für mich richtet ein Sex-Artikel Verkäufer weniger Unheil an als ein Politiker Otto Ineichen.


 


Werni Birrer


Untere Gründlistr. 20


6055 Alpnach Dorf


 


Tel:                   041 / 310 12 24
Natel:               079 / 750 14 30 (Immer erreichbar)


Bauern werden für die Wahlen missbraucht

Bauern werden für die Wahlen missbraucht


Leserbrief von Oscar Blaser


Es scheint als würden sich die Mitte-Parteien auf den Bauerstand zumindest für die Wahlen rückbesinnen. Die Umstände rund um die erzwungene "CVP-Bauernliste" ist einmal mehr der beste Beweis dafür. Dass es die CVP geschafft hat auf ihrer im Oktober 2010 präsentierten Liste keinen einzigen echten Landwirt aufzuführen ist für diese "staatstragende* Berufsgruppe mehr als nur ein Schlag ins Gesicht. Immerhin sind wir der viertgrösste Agrar-Kanton und die CVP hat einen Wähleranteil von über 30% Im Gegenzug präsentiert die SVP mit einem Wähleranteil von rund 25% eine Liste mit vier aktiven Landwirten. 


Wenn wir aber die Politik der CVP der letzten Jahre verfolgen, war der Kurs mehr europa- als bauernfreundlich. So hat es CVP-Bundesrätin Doris Leuthard geschafft das "cassis de dijon" im Parlament durchzupauken. Nur dank verändertem wirtschaftlichem Umfeld und der Hartnäckigkeit der SVP konnte das Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU im letzten Moment noch gestoppt werden. Unter diesen Umständen sind die Stammlisten der beiden Parteien eigentlich  ehrkich , CVP ohne Bauern und SVP 40% Bauern.. Wer die "CVP-Bauernliste" einlegt muss sich bewusst sein, dass er nur "Mittel zum Zweck" ist, also für zusätzliche Wählerstimmen sorgen muss, damit die CVP ihren bisherigen Kurs fortführen kann. Eine Rückbesinnung zum Erhalt einer überlebensfähigen Landwirtschaft wird es mit Bestimmtheit nicht geben. Hiefür ist sie nämlich zu linkslastig, sprich europafreundlich eingestellt.


 Oscar Blaser,  Littau

Feind SVP - Frust der Fusions-Turbo's

Littau, 13. Juli 11


LESERBRIEF


 Feind SVP - Frust der Fusions-Turbo's


FDP Grossstadtrat René Baumann greift in der gestrigen NLZ die SVP frontal an und beendet seinen Leserbrief mit der überheblichen Bemerkung " typisch SVP". Vor der Fusion Luzern/Littau hat der Leserbriefschreiber stets mit scharfem Geschütz auf die SVP Littau, bezw. deren Präsidenten geschossen, nur weil wir auf die negativen Folgen dieser Uebernahme hingewiesen haben. Heute ist es nun ruhig geworden um den linkslastigen Fusionsturbo. Vermutlich hat auch er, wie viele andere Fusuionsbefürworter in Littau, feststellen müssen, dass die Nachteile in der Grossgemeinde zu leben bei weitem überwiegen. Es ist zwar kaum anzunehmen dass der FDP Grossstadtrat und Sportjour-nalist soviel Einsicht zeigt wie der ehemalige Luzerner Polizeikommandant Pius Segmüller. Dieser fordert eine eigenständige Stadtluzerner Polizei bis in 20 Jahren fordert, weil dieses kleinere Gremium effizienter und somit kostengünstiger arbeiten kann.


 Ob die Sorgen um die Zukunft "seines" Walschwimmbades Zimmeregg oder der ständige Sinkflug seiner FDP ihm mehr Sorgen bereiten, bleibt vermutlich für  immer sein Geheimnis. Es ist ein klares Zeichen von Schwäche, wenn man nun den Fraktions-Chef der SVP öffentlich attackiert nur weil dieser eine andere Meinung vertritt. Statt sich Gedanken über allfällig gemachte Fehler zu machen, greift er die SVP mit "abgedroschenen" Pauschal-Vorwürfen an. Ist dies wohl Neid nach dem Motto "Neid musst Du dir erarbeiten, Mitleid kriegst du geschenkt" oder ist dies ein deutliches Zeichen von Hilflosigkeit ?


Oscar Blaser,  Littau

Armeeflüge über Wildruhezonen!

Leserbrief zum Artikel Armeeflüge


Armeeflüge über Wildruhezonen!


In einem Zeitungsartikel lässt Landrätin Annaliese Russi (Grüne Altdorf) ihrem Unmut freien Lauf. Sie ärgert sich, dass Armeehelikopter rücksichtslos über Waldruhezonen und Jagdbanngebiete fliegen. Damit werden die Tiere in Angst und Schrecken versetzt und kommen nicht zur Ruhe.


Es ist schön, dass es Leute gibt, die einsehen, dass unsere Wildtiere auch die nötige Ruhe brauchen. Noch schöner wäre es, wenn die gleichen Leute auch einsehen würden, dass unsere frei lebenden Tiere seit der Ansiedlung von Luchs und Wolf  rund um die Uhr nicht mehr zur Ruhe kommen. Wer sich mit der Natur auch nur ein bisschen näher befasst, merkt deutlich, dass sich die Wildtiere plötzlich ganz anders verhalten. Sie leben in ständiger Angst und sind nicht mehr in freien, ruhigen und friedlichen Gruppen anzutreffen. Sie sind sich ständig der Gefahr bewusst, beim Auftreten der Raubtiere reflexartig flüchten zu müssen. Ganz besonders sind die Muttertiere, die ihr Kitz irgend in einem Versteck gesetzt haben, betroffen. Die säugenden Muttertiere werden zu einer leichten Beute für Luchs und Wolf. Dass danach ihre Kitze dem qualvollen Hungertod entfallen, stört offenbar jene Leute und Verbände nicht, die von sich behaupten, ein Herz für Tiere zu haben. Auch Bilder eines Mutterschafs, welches mit nachschleppender Gebärmutter und Innereien noch lebend, mit letzter Kraft zu flüchten versucht, weil der Wolf brutal ein Stück Fleisch ab seinem Körper gerissen hat, stört die Befürworter dieser Raubtiere nicht! Solche Bilder und Geschehnisse  werden denn auch bewusst nicht veröffentlicht!! Auf solch schreckliche Art fallen diesen Raubtieren auch unzählige Wildtiere zum Opfer. Die Armeehelikopter der Schweizer Luftwaffe sind längst nicht alleine schuld, dass unsere Wildtiere nicht zur Ruhe kommen.


                                                                       Franz Stadelmann, Escholzmatt


                                                                       Vorstandsmitglied "Arbeitsgruppe Berggebiet"

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