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Ja zu Mundart im Kindergarten

Nur mit der Muttersprache lassen sich Emotionen und Empfindungen richtig ausdrücken und aufnehmen. Mit einer Fremdsprache, wie zum Beispiel Hochdeutsch, entstehen emotionale Distanzen und Hürden, die für den spielerischen und fürsorglichen Umgang der Kindergartenlehrperson mit den Kindern nicht förderlich sind.

Mundart im Kindergarten gibt mehr zeitlichen Raum für die Integration fremdsprachiger Kinder. Diese Chance, Kinder möglichst schnell in eine für sie neue Kultur und neues soziales Gefüge zu integrieren, wird mit Hochdeutsch im Kindergarten nicht mit der dafür nötigen Konsequenz umgesetzt. Je besser die Erstsprache entwickelt ist, desto besser sind die Bedingungen, um eine Fremdsprache zu erlernen. Davon sind Sprachwissenschaftler überzeugt. Eine gute Vorbereitung auf den Schulunterricht und als solide Basis sich gut und schnell zu integrieren, ist infolgedessen Mundart möglichst gut zu beherrschen. Dafür soll unseren Kindern genügend Zeit eingeräumt werden. Das Hochdeutsch wird in der Schule eingeführt und auf guter Basis gelernt. Wird eine Fremdsprache, mitunter auch Hochdeutsch, zu früh eingeführt, so entwickeln sich die Bedingungen für den Erwerb von Kompetenzen in der Mehrsprachigkeit suboptimal.

Reto Frank, Präsident SVP, Meggen

Leserbrief zu "Metro-Idee findet erste Fans", NLZ vom 12.8.2013

Ostern und Weihnachten am gleichen Tag. Diesen unerfüllbaren Wunsch wollen sich wohl einige Politiker mit der gleichzeitigen Realisierung einer "Metro Ibach-Schwanenplatz" und eines Tiefbahn-hofs Luzern erfüllen. Gemäss den vorliegenden Projekten würde der Tiefbahnhof Luzern ca. 2,4 Milliarden Franken und damit etwa das Doppelte kosten was früher angenommen wurde. Das Metro-Projekt würde zusätzlich noch ca. ½ Milliarde verschlingen. In Anbetracht der "finanziellen Unselb-ständigkeit" des Kantons Luzern, als Nettobezüger von ca. 370 Mio. aus dem nat. Finanzausgleich, dürften die anderen Kantone auch noch ein gewichtiges Wort bei diesen Investitionen mitreden. In der Schweiz gibt es unzählige Infrastrukturprojekte die nicht alle gleichzeitig finanziert werden können. Ein planerische Neubeurteilung der Lage ist angesagt. Ist es nicht sinnvoller den Spatz in der Hand zu halten, als die Taube auf dem Dach zu haben? Es ist an der Zeit, sich zeitlich und finanziell realisierbaren Projekten zuzuwenden. Frau BR Doris Leuthard hatte an der Eröffnung der Zentral-bahn-Haltestelle Messe Luzern, klar ausgeführt, dass der Bund die Summe von 800 Mio. für den Doppelspur-Ausbau am Rotsee reserviert habe. Diese Gelder seien abrufbereit. Die Kombination einer von Investoren finanzierten Metro und  dem vom Bund finanzierten Ausbau Doppelspur-Rotsee, mit einer neuen Reussbrücke nach Emmenbrücke, sollte nun umgehend geprüft werden.  Mit diesem Kombi-Projekt könnte die Innenstadt und auch der Bahnhof von Luzern entlastet werden und es würden die dringend erforderlichen Parkmöglichkeiten ausserhalb des Zentrums geschaffen. Eine neue Haltestelle Rotsee, für die Metro und den Zug, würde zudem das Naherholungsgebiet am "Göttersee" zusätzlich erschliessen. Schon eine alte Bauernweisheit sagt: "Wer viel auflädt bringt wenig heim!" Bleiben wir darum realistisch.  Ich wünsche mir lieber ein günstigeres Projekt, dass innert nützlicher Frist realisiert werden kann, statt ein "Allerweltsprojekt", dass vielleicht in 30 Jahren umgesetzt wird. 


Guido Müller, Kantonsrat, Ebikon

Leserbrief zum NLZ-Artikel "Luzern als Vorreiter bei Gutachten" vom 22. Juni 2013

Mit diesem verfänglichen Titel wird suggeriert, dass in der Frage der Beurteilung von Sexual-straftätern im Kanton Luzern alles im grünen Bereich sei. Frau Kantonsrichterin Marianne Heer führte sogar aus, dass der Kanton Luzern in der Überprüfung und der daraus resultierenden Beurteilung seit 2002 schweizweit führend sei. Sie beruft sich dabei auf eine Verordnung mit strengen Regeln und Erfordernissen an die beigezogenen Gutachter. Diese müssen ein Zertifikat der Gesellschaft für Forensische Psychiatrie besitzen und müssen auch sämtliche Untersuchungsakten zu den einzelnen Fällen, sowie allfällige bereits vorhandene Gutachten studieren. Darin liegt aber nicht die Lösung des Problems. Damit zeigen unsere Richter klar auf, dass sie sich in dieser Thematik, hinter einem "bewährten" System verstecken und damit die Verantwortung an die Gutachter abschieben wollen. Eine fatale Denkhaltung und ein gefährliches System. Die Gutachter müssen nicht entscheiden und die Richter berufen sich auf die Gutachter.

Die Realität zeigt den traurigen Irrtum dieser Denkweise auf. Warum ? Im letzten Jahr war unter dem Regime des so hoch gelobten Systems die Beurteilung des Sexualstraftäters M.W. vorgenommen worden. Kurze Zeit nach seiner Freilassung war dieser in Basel wieder rückfällig geworden. Ein fataler Fehlentscheid der zu neuen Opfern führte. Hat nun das System versagt oder die zuständigen Richter? Wäre einfach nach den Regeln des gesunden Menschenverstandes beurteilt worden, hätte man sich im Zweifelsfall gegen eine Freilassung aussprechen müssen. Kein System kann unseren Richtern in diesem heiklen Thema die Verantwortung abnehmen. Vielleicht würde ein Zusammentreffen mit den Opfern eher zu einem Umdenken führen, als der Einbezug von noch mehr "vermeintlichen" Experten. Verantwortung lässt sich nicht delegieren. Dies sollten sich die entscheidenden Richter immer bewusst sein.

Guido Müller, Ebikon

Leserbrief "fähige Leute sind das wichtigste" , NLZ vom 8.6.2013

Im Artikel von Guy Studer wird richtig ausgeführt, dass die Justiz versagt hat. In der Wirtschaft werden grobe Fehlentscheide von Führungskräften mit Entlassung geahndet. Grobe Fehlentscheide von Politikern haben deren Abwahl zur Folge. Welche Konsequenzen haben aber grobe Fehlentscheidungen der Justiz in der Beurteilung von verwahrten Sexualstraftätern?


Neben dem Hinterlassen von neuen Opfern haben die Fehleinschätzungen für unsere Richter leider keine Auswirkungen. Sie berufen sich dabei auf den Grundsatz "in dubio pro reo" und blenden damit aus, dass es sich in solchen entscheiden für Vollzugslockerungen um verurteilte Straftäter handelt. Aus meiner Sicht ist in solchen Fällen, bei geringsten Zweifeln, für den Schutz der Bevölkerung zu entscheiden. Das Leid von Opfern einzelner rückfälliger Sexualstraftätern soll den Massstab setzen. Die Politik wird sich in diesem Zusammenhang damit auseinandersetzen setzen müssen, ob Richter die solche risikovollen Entscheide in Zukunft noch wieder gewählt werden können. Es sollte künftig publik gemacht werden, welche Richter für solche Fehlbeurteilungen verantwortlich sind. Unsere gut bezahlten Richter sollen sich in solchen Fällen ihrer Verantwortung vermehrt bewusst sein und sich nicht hinter den Prognosen von Gutachtern verstecken. Dies sind sie der Bevölkerung die sie mit ihren Steuergeldern finanziert schuldig.


 


Guido Müller, Ebikon

Verantwortliche müssen Recht und Gesetz durchsetzen

Auf den ersten Blick dürften viele den Kopf geschüttelt haben über das Urteil des Luzerner Verwaltungsgerichts, dass die Polizeikosten bei Ausschreitungen während bewilligter Demonstrationen und Fanmärschen nicht mehr den Veranstaltern überbunden werden dürfen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass ebendiese unkalkulierbaren Kosten tatsächlich die demokratischen Grundrechte in Frage stellen.

Dies veranschaulicht folgendes Beispiel. Seit bald 15 Jahren findet der Parteitag der SVP des Kantons Luzern im Restaurant zur Schlacht in Sempach statt. Verschiedene Male tauchten Vermummte auf und demonstrierten gegen die SVP. Das wäre ja weiter nichts Schlimmes, aber die Polizei musste Präsenz markieren. Wer hätte wohl bezahlen müssen, wenn die Vermummten plötzlich angefangen hätten, Autos zu beschädigen, um Schlägereien zu provozieren, und daraufhin einzelne Festbesucher eingeschritten wären? Genau dies wäre als «Verletzung der Sorgfaltspflicht» der Veranstalter ausgelegt worden.

Sowohl Regierungsrätin Yvonne Schärli als auch Polizeikommandant Beat Hensler haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie äusserst grosszügig sind gegenüber gewaltbereiten vermummten Chaoten. Beispielsweise an der letzten richtigen Schlachtfeier in Sempach liessen sie etwa 50 gewaltbereite Chaoten gewähren, ebenso an unbewilligten 1.-August-Demonstrationen usw. «Deeskalation» predigen Schärli und Hensler dann immer und lassen die Saubannerzüge gewähren.

In diesem Sinne müssen wir den Spiess umdrehen und sagen, nicht fahrlässige Veranstalter sind schuld an Ausschreitungen, sondern die angewandte Doktrin. Statt diese Aufmärsche kurzerhand aufzulösen und die vermummten Chaoten dingfest zu machen, müssen sich die Polizisten anpöbeln und angreifen lassen.

Was es hier braucht, sind nicht neue und schärfere Gesetze, sondern Verantwortliche, die bereit sind, Recht und Gesetz durchzusetzen. Erst dann wird es Ruhe geben.

Guido Luternauer, Schenkon

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