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Mundart im Kindergarten ist Parteiengezänk

Es ist interessant, wie klar die Trennlinie in der Frage um "Mundart im Kindergarten" verläuft. Einmal mehr gilt: Alle gegen die SVP. Und dies in einer Frage, bei der sich der parteilose Schweizer wundert, warum über dieses Thema überhaupt abgestimmt werden muss. Hier wird eine Sachfrage diskutiert, die völkerrechtlich ausser Frage ist. Kein Volk der Welt muss seine eigene Sprache aufgeben, um Ausländer zu integrieren. Die Gegner der Initiative wollen dies jedoch offenbar freiwillig tun. Warum sollen unsere Kinder im Kindergarten über unsere Chilbi, Blüemli, Bäumli und Vögeli nicht in ihrer Muttersprache sprechen dürfen? Rätoromanen, Romands und Tessiner tun dies auch. Hebräer, Kosovaren, Iren und angehörige anderer Länder, die während Jahrzehnten um ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, würden sich wundern, wenn sie lesen, dass wir freien Schweizer in dieser Art unsere Landessprache dem Druck der Zuwanderung opfern wollen.

Eine Kindergärtnerin hat mir im Vertrauen gesagt: Weisst du, Ivo, die Ausländer lachen sich den Bauch voll, wie dumm wir Schweizer uns in dieser Sache streiten. Ich würde mir wünschen, dass auch die anderen Parteien wieder beginnen, sich für unser Land und die Erhaltung unserer Kultur einzusetzen. Wir sind sehr, sehr tief gefallen, wenn wir glauben rechtsextrem zu sein, nur weil wir es wagen, in unserem Land unsere Sprache zu sprechen. Das SVP-Bashing in dieser Sache muss ein Ende haben, damit unser Land und unsere Kultur eine Zukunft hat.

Ivo Muri, Unternehmer, Sursee

Mundart fördert am besten

Für die Forcierung des Hochdeutschen im Kindergarten muss herhalten, dass damit fremdsprachige Kinder besser integriert würden sowie die Lernfortschritte beim Schreib- und Leseerwerb angeblich erfolgreicher seien. Dabei gibt es schlicht keine wissenschaftlichen Befunde, welche diese Theorie belegen können - im Gegenteil!

Alle Studien, und gerade der Pisa-Test aus dem Jahr 2006 (als Hochdeutsch im Kanton Luzern noch nicht zu Zweidrittel vorgeschrieben war), beweisen dies! Im Lesen hatte die Schweiz 499 Punkte, Deutschland 495 Punkte, Österreich 490 Punkte, etc. Trotz - oder gerade wegen - Mundart im Kindergarten können die Schülerinnen und Schüler in der Schweiz besser lesen und schreiben als Kinder aus Ländern, wo es keinen oder bloss marginalen Dialekt-Unterricht gibt. Gerne können Sie diese Befunde auch selbst nachprüfen!

Auch sehr interessant: In anderen "zweisprachigen" Regionen, wie zum Beispiel in Katalonien, erzielen die Kinder in der spanischen Sprache bessere Ergebnisse als in Provinzen, wo nur Spanisch gesprochen wird. In Irland müssen alle Schüler neben der englischen Umgangssprache von Klein an das fast ausgestorbene keltische "Gaelic" lernen. Im Pisa-Vergleich erreicht Irland das Spitzenresultat von 517 Punkten, England erreicht bloss 495 Punkte. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Unsere Mundart ist kein Handicap, sondern ein Plus! Die nachweislich beste Förderung für unsere Kinder ist also die Mundart. Stehen wir dazu und stimmen wir Ja zur Initiative - und Nein zum Gegenentwurf!

Robi Arnold, Kantonsrat, Reiden

Unsere Mundart gehört zu unserem Bildungssystem"

In ihrer Argumentation gegen die Volksinitiative "Für Mundart im Kindergarten" verkennen die Gegner einen Grossteil unseres Anliegens. Es geht nicht vor allem darum, ob für fünf bis sechs-Jährige 1/2 oder 2/3 Hochdeutsch-Unterricht zumutbar ist, sondern darum, dass wir , im Einklang mit der Sprachwissenschaft , der Ansicht sind, Hochdeutschförderung kann erst dann sinnvoll und gewinnbringend erfolgen, wenn die Erwerbsphase in der Erstsprache einigermassen abgeschlossen ist, nämlich mit Beginn der Primarschule. Gute Grundkenntnisse in der Erstsprache sind die beste Basis, um weitere Sprachen zu erlernen.

Es stellt sich die Frage, ob die Mundart als Teil unserer Identität und Kultur, sowie als unsere Alltagssprache, auch künftig noch einen Platz im Unterrichtswesen haben soll. Würde die Initiative abgelehnt, wäre eine grosse Chance vertan. Damit würde beispielsweise den hier aufwachsenden Kindern aus fremdsprachigen Familien eine wichtige, entscheidende Möglichkeit der Integration erschwert, wenn nicht gar verwehrt. Eine Verbannung der Dialekte aus dem Schulwesen ist nach übereinstimmender Meinung von Fachleuten eine eigentliche Desintegrationsmassnahme. Wollen wir das wirklich?

Lassen wir den Kleinsten wenigstens im Kindergarten noch die Mundart und stoppen wir mit einem überzeugten Ja am 22. September die immer groteskere Normierungs- und Germanisierungswut im Luzerner Bildungswesen!

Franz Grüter, Präsident SVP Kanton Luzern, Eich

Ein Jahr neuer Luzerner Stadtrat

Die beiden Stadt-Luzerner Parteipräsidenten der CVP und FDP bedauern sehr, dass sie als bürgerliche Vertreter keine Mehrheiten und weniger Einfluss in der Exekutive haben. Das war zu erwarten und auch absehbar: Durch den Einzug der Grünliberalen in die Stadtregierung haben diese mit den Vertretern der SP und  Grünen eine klare Mehrheit. Erfahrungsgemäss votieren die Grünliberalen in den meisten Sachthemen links, insbesondere im Bereich Sozial-, Umwelt und Verkehrspolitik. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur sollte man vor den Wahlen den Bürgerinnen und Bürgern nicht suggerieren,  mit der Wahl der GLP würden gemeinsam mit den Mitteparteien FDP und CVP eine bürgerliche Mehrheit in der Stadtregierung bestehen bleiben. Auf eine gemeinsame Liste mit der SVP wurde seitens der CVP und FDP verzichtet. Der Preis dafür ist hoch: Die bürgerliche Mehrheit in der Stadt Luzerner Exekutive ist nun endgültig Geschichte.

Daniel Keller
Kantonsrat SVP Stadt Luzern

Steuererhöhung nicht notwendig

Mit grossem Erstaunen stelle ich fest, dass zahlreiche CVP-Vertreter versuchen, mit durchschaubaren PR-Methoden das Feld für unnötige Steuererhöhungen im Kanton Luzern zu ebnen. CVP-Regierungsräte äussern sich unkoordiniert, ohne dabei das von ihnen stets gelobte Kollegialitätsprinzip zu beachten. Nationalräte polemisieren, dass es ohne Steuererhöhungen nicht mehr gehe, und CVP-Unternehmer verlangen sogar öffentlich höhere Steuern!

Die stattfindende Diskussion um eine Steuererhöhung im Kanton Luzernen schadet dem Wirtschaftsstandort. Aktuell betrachtet, geht die gewählte Strategie, welche vom Stimmbürger mehrfach bestätigt wurde, auf. Es gelingt dem Kanton Luzern trotz gesenkten Steuern, auch die gewachsenen Anforderungen und Mehraufgaben zu decken. Die Staatsausgaben steigen aber von Jahr zu Jahr, und wenn die Mittelinks-Parteien von Sparen reden, so ist dies höchstens das Eindämmen des Ausgabenwachstums. Der Kanton Luzern hat neben der Genferseeregion das zweitstärkste Wirtschaftswachstum der Schweiz. Wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kantons Luzern nicht geschwächt werden soll, so muss am eingeschlagenen Kurs festgehalten werden. Eine Diskussion über Steuererhöhungen ist deshalb fehl am Platz. Stattdessen muss über die Senkung der Staatsquote gesprochen werden. Die SVP wird allfällige Steuererhöhungen deshalb mit aller Konsequenz bekämpfen.

Franz Grüter, Eich, Präsident SVP Kanton Luzern

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